SPORT

Minispielfeld in Habenhausen

Grundschule Habenhausen, Juni 2019
Immer wieder wird von der Politik die Bedeutung des Sportunterrichts betont. Kinder brauchen für eine gesunde Entwicklung von Körper und Geist deutlich mehr Bewegung als Erwachsende. Doch oft wird der Sportunterricht vernachlässigt. Das zeigen marode Hallen mit uralten Geräten oder fehlendes Personal. Die Til Schweiger Foundation unterstützte den Bau eines Minispielfelds an der Grundschule Habenhausen.

Auf die Grundschule Habenhausen gehen rund 300 Kinder. Die Kapazitäten der angrenzenden Turnhalle sind ausgelastet, da diese von vielen unterschiedlichen Gruppen auch außerhalb der Schulzeit benutzt wird. Zudem hatten die Grundschüler nur begrenzt die Möglichkeit, auf dem Durchgangsbereich des Schulhofs in den Pausen Fußball zu spielen. Darum kam der Wunsch auf, ein Outdoor-Minispielfeld zu erstellen. Das Spielfeld steht seit der Eröffnungsfeier am 26.04.2019 sowohl den Schulkindern, als auch den Bewohnern der Erstaufnahmeeinrichtung für minderjährige Flüchtlinge, die in direkter Nachbarschaft zur Grundschule Habenhausen liegt, zur Verfügung. Dadurch, dass das Minispielfeld öffentlich zugänglich ist, können sie auch ohne Begleitung die Sportstätte betreten und selbstorganisiert Fußball spielen, denn Ziel ist auch die Integration durch den Sport.

Damit die Kinder das Spielfeld auch in den dunklen Wintermonaten nutzen können, wurde durch Hilfe der Til Schweiger Foundation Flutlichter installiert. Mit 13x20m Fläche handelt es sich bei dem originalen DFB-Minispielfeld von SoccerGround um ein platzsparendes sportliches Angebot, welches auf dem Brachgelände neben der Grundschule Platz hatte. Aufgrund des gut bespielbaren Bodens ist das Spielfeld für den dauerhaften ganzjährigen multifunktionalen Outdoor-Einsatz geeignet, da es neben Fußballtoren auch über Vorrichtungen für Basketballkörbe und ein Volleyballnetz verfügt.

Die Schule propagiert mit dem Bau des Minispielfelds nicht nur eine gesunde Lebensweise, sondern schafft auch Anreize dafür. Schüler*innen sollen schon in frühen Jahren dazu ermutigt werden, sich zu bewegen, sich gegenseitig sportlich herauszufordern und gemeinsam Spaß an Bewegung zu haben. Die positiven Auswirkungen des Minispielfelds gehen jedoch noch weit über die gesundheitlichen Aspekte hinaus. Da das Kicken auf dem Minispielfeld in der Regel ohne Schiedsrichter stattfindet, müssen die Kinder lernen, sich selbst zu organisieren, sie müssen faire Regeln aufstellen, wer zu welchem Zeitpunkt spielten darf und wie mit den Fouls umgegangen wird. Außerdem werden sie dazu herausgefordert, Rücksicht aufeinander zu nehmen. Diese sozialen Komponenten sind wichtige Softskills, die spielerisch durch solch eine sportliche Infrastruktur erlernt werden können.

Kaum ist der Bau des Spielfelds abgeschlossen, ist es nicht mehr vom Schulhof wegzudenken. Jede freie Minute zwischen den Unterrichtszeiten wird es bespielt und auch die Kinder und Jugendlichen aus der Erstaufnahmeeinrichtung warten ganz ungeduldig darauf, abends das Spielfeld nutzen zu können.

Die Til Schweiger Foundation wünscht allen Kindern viel Spaß beim Austoben und gemeinsamen Sport treiben!

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