BILDUNG

Intensivförderung für mehr Bildungsgerechtigkeit

Ravensburg, Januar 2018

Die Schulleistungsstudie IGLU stellte fest, dass 16,4% der Viertklässler Probleme beim Lesen haben. Lücken im Spracherwerb werden leider nicht durch das gängige „sich entwickeln lassen“ aufgeholt. Im Gegenteil wird die Distanz zu den anderen Kindern der Klasse immer größer. Um sozial benachteiligten Kindern eine frühe Intensivförderung zu ermöglichen, unterstützte die Til Schweiger Foundation den Verein für Schulentwicklung an der Kuppelnau e.V.

Seit 2010 betreut der Verein für Schulentwicklung an der Kuppelnau e.V. benachteiligte Kinder mit Lernschwierigkeiten durch Lern- und Bildungsberatung für Familien (Elternempowerment). Dies bedeutet, dass Familien informiert, beraten und in allem unterstützt werden, damit das Kind einen erfolgreichen Schulabschluss erreichen kann.
Die Kinder erhalten eine zusätzliche Lernbegleitung durch die Fachkräfte. Mit der Zeit stellte der Verein fest, dass Kinder zu spät zu Ihnen geschickt werden und es oft weitere Einschränkungen des Lernens gibt. Diese sind unterschiedlichster Ursache, werden jedoch oft, aufgrund des Migrationshintergrundes nicht wahrgenommen. Die Erfahrung zeigte jedoch, dass Lernschwierigkeiten im Schriftspracherwerb schwer aufholbar sind, je später eine Förderung beginnt. Dies deckt sich mit den großen Schulleistungsstudien: IGLU 2011 stellt z.B. fest, dass 16,4% aller Viertklässler Probleme beim Lesen haben. Die Schwierigkeiten setzen sich bis ins Erwachsenenalter durch. Die Schwierigkeiten, die sich in der vierten Klasse zeigen, haben ihren Anfang am Beginn des Schriftspracherwerbs (vgl. leo.Studie 2011).
Lücken im Spracherwerb werden nicht durch das gängige „sich entwickeln lassen“ aufgeholt. Im Gegenteil wird die Distanz zu den anderen Kindern der Klasse immer größer. Die PH Weingarten kann mit ihrer frühen Intensivförderung gute Erfolge aufweisen. Dieser Ansatz wird umgesetzt. So wird Analphabetismus und Abgänge ohne Schulabschluss verhindert. Benachteiligte Familien können sich in den seltensten Fällen um diese Problematik kümmern. Hier greift das Projekt ein und kümmert sich fürsorglich um Kinder mit Förderbedarf. Das Projekt soll als Meilenstein für die Bildungsgerechtigkeit benachteiligter Kinder gelten.
Die Til Schweiger freut sich, dieses wertvolle Projekt zu unterstützen und einen Beitrag zur Bildungsgerechtigkeit zu leisten.

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